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Bürgerinitiative "Müllverbrennung/Vuilverbranding" im Europark e.V. |
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Leere Versprechungen
Bezug: GN-Artikel "3. Müllverbrennung noch nicht entschieden" vom 19. Juli Dieser Artikel gibt die gleichen leeren Versprechungen und Verharmlosungen wieder wie wir sie vor etwa fünf Jahren schon einmal gehört haben. Auch damals wurde uns die neueste Technik und das modernste auf dem MVA-Markt versprochen. Nur die Realität war eine andere. Erst durch den Druck der Bevölkerung und der Anwälte der BI wurden niedrigere Schadstoffwerte vereinbart. Warum entschied man sich für eine andere, billigere Filtertechnik als beim Erörterungstermin vereinbart wurde? Die einzige Motivation hierfür ist doch wohl, Geld zu sparen, zur Not auch auf Kosten der Gesundheit der Anwohner. Wenn die dritte MVA auf deutscher Seite (auf niederländischer Seite wurde sie abgelehnt) schon immer geplant war, warum dann keine Aussage dazu auf dem Erörterungstermin. Was haben die damaligen Politiker/Verwaltungsleute davon gewusst? Beim ersten Öffentlichkeitstermin wurden uns 200 Arbeitsplätze versprochen, aber beim Erörterungstermin (2005) sprach man nur noch von 70 Plätzen. Wenn andere MVA-Betreiber zirka 20 Mitarbeiter beschäftigen, warum sollten es hier 200 sein? Auch bei der Firma BBE Betonwerk wurden Arbeitsplätze für die hiesige Bevölkerung zugesagt, nur die heutige Bilanz sieht traurig aus. Hier arbeiten jetzt Polen unter Menschen unwürdigen Umständen. Sie hausen, denn wohnen kann man wirklich nicht sagen, in einem Containerlager in Wilsum. Werden hier wieder nur Arbeitsplätze im Billiglohnsektor geschaffen? Heute verspricht man uns ein spezielles Ausbildungsprogramm für die Mitarbeiter, beim Erörterungstermin erwartete man nur einen guten Charakter. Wird hier wirklich erwartet, dass die Bevölkerung diese Versprechungen durch die rosarote Brille betrachtet und ihnen Glauben schenkt? Sigrid Mosebach Stralsunder Straße 7 Emlichheim |
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Sehr verwundert
Bezug: GN-Artikel "3. Müllverbrennung noch nicht entschieden" vom 19. Juli In der Pressemitteilung der EVI Abfallverwertung B.V. & Co. KG wird der Anschein erweckt, allen hätte klar sein müssen, dass eine 3. Müllverbrennung immer in Planung war. Dies wundert uns sehr. Der Bürgerinitiative, die mehrfach darauf hingewiesen hat, es könnten eventuell mehr als die zwei beantragten Anlagen gebaut werden, wurde immer wieder vorgeworfen, sie würde die Bevölkerung mit einem Horrorszenarium verunsichern wollen. Und auch der Projektleiter der Betreiberfirma, Dr. Adema, scheint bei dem Erörterungstermin am 7. Juni 2005 nicht informiert gewesen zu sein. Auf ständiges Nachfragen von Einwendern, was denn nun wirklich geplant und gebaut werden soll, die beantragte Anlage oder eventuell doch etwas anderes, erklärte Dr. Adema nach mehrfachem Ausweichen dann schließlich sichtlich genervt: "Unsere Priorität wäre, wenn möglich, eine Anlage auf deutscher Seite und eine Anlage auf niederländischer Seite zu bauen. Wenn das nicht machbar ist, bauen wir die beiden Anlagen, die wir heute im Vorbescheid beantragt haben. Punkt! Da gibt es keine Ausnahmen." (Protokoll vom Erörterungstermin am 7. Juni 2005 Seite 111). Bezüglich der Filtertechnik verweisen die Betreiber auf gesetzlich vorgegebene Werte und auf eine freiwillige Verpflichtung, bessere Werte einzuhalten. Mit dieser Verpflichtung warb die Betreiberfirma um Akzeptanz in der Bevölkerung. Nun fragen wir uns, warum bei der Beantragung auf Änderung der Filtertechnik sofort ein juristisches Gutachten beigefügt worden ist, in dem begründet wird, warum die Bevölkerung über die technischen Änderungen nicht informiert werden müsse. Hätte die Betreiberfirma ein reales Interesse an der Bevölkerung, wäre sie um Ehrlichkeit und Aufklärung der Bevölkerung bemüht, aber mit diesem Handeln zeigt sich wieder einmal die Strategie dieses Konzerns. Britta Mertz-Langius Frank Langius Leonberger Straße 3 Neugnadenfeld
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Betrifft: Müllverbrennung in
Emlichheim Zuerst eine Entschuldigung für mein geschriebenes Deutsch. Ich bin Holländer, der jetzt acht Jahre in Laar wohnt. Die Firma WESTO hat in einer holländischen Zeitung eine Anzeige veröffentlicht, in der steht, dass diese Firma Fachleute sucht für die neue MVA. In dieser Anzeige hat WESTO nicht den eigenen Namen geschrieben, sondern nur eine "Postbusnummer". Wer möchte denn auch für so eine Firma arbeiten, die sich so präsentiert? Diese Firma hat in einem holländischen Fachblatt geschrieben, dass sie die neue Sandabgrabung benutzen will für Kühlung der MVAs (Industrial Maintenance-Nummer 6/2006). Herr Niek Jacobs jr. hat darüber laut dem Artikel informiert. Wie lange soll dieser Firma noch geglaubt werden? Es sollte damals Luftkühlung werden. Es gibt immer noch Politiker in der Samtgemeinde Emlichheim, die diese Firma unterstützen und stolz sind, was sie erreicht haben. Ich schäme mich als Holländer, dass meine Landsleute sich so präsentieren wie die Firma WESTO. Ich bin kein Mitglied der Bürgerinitiative, aber diese Bewegung ist die erste und einzige Instanz, die sich für die Interessen der Bevölkerung und die tatsächliche Verbesserung der Schadstoffwerte eingesetzt hat. Diese Instanz wurde durch die GBF unterstützt. Es gibt andere politische Parteien, die in der letzten Zeit durch Artikel in den GN die Bevölkerung glauben lassen wollen, dass sie sich auch dafür eingesetzt haben. Es wäre besser, dass der Bürgerwille jetzt auch durch die politischen Parteien respektiert wird. Peter Nillesen Bree 14, Laar |
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Bürgerinitiative freut sich über das anhaltende Umweltinteresse Es ist grundsätzlich ein wichtiges Thema, wenn der größte Arbeitgeber vor Ort ein Projekt ankündigt, das die internationale Wettbewerbsfähigkeit und damit die Arbeitsplätze erhalten soll. Aber die Menschen reagieren auch sensibel, wenn es sich dabei um eine Anlage handeln soll, die möglicherweise die Umwelt belastet. Zu tief haben in der Vergangenheit Falschinformationen und Verheimlichung ein Misstrauen begründet. Die BI freut sich daher über die große Anteilnahme an der Infoveranstaltung in Sachen des geplanten Bioenergiekraftwerkes durch die Betreibergesellschaft BEKW. Dass so viele Menschen daran interessiert waren sich über die Ausführungen und die Folgen einer solchen Anlage in der unmittelbaren Umgebung zu informieren zeigt, dass niemand die Fehler der Vergangenheit wiederholen will. Ebenso erfreulich ist es dann aber auch, dass man ein ganz anderes Gefühl im Umgang mit dem zu erwartenden Kraftwerk haben kann. Hier fällt das Abwägen zwischen dem Nutzen und den möglichen Nachteilen leichter. Anstelle der dubiosen Energiegewinnung, etwa der Prokon oder der unfertigen Anlage im Europark, wurde hier ein schlüssiges, tatsächlich nach biologischen Grundsätzen ausgerichtetes Konzept vorgelegt. Durch eine Kombination von Kraftwerk und Bioethanolgewinnung kann sich der Wirkungsgrad der Anlage verbessern. Eine langfristige, unabhängige Energieversorgung wird ermöglicht und Betriebskosten gesenkt. Bestehende Arbeitsplätze werden so gesichert, neue geschaffen und die Landwirtschaft in der Region erhält - nicht zuletzt im Hinblick auf die auslaufenden Subventionen für Stärkekartoffeln - eine realistische neue Perspektive. Zudem könnte eine nachhaltige Energieerzeugung mit nachwachsenden Rohstoffen bei neutraler CO2 Bilanz realisiert werden. Dass alte Methoden der Energiegewinnung durch moderne Systeme ersetzt werden, ist sehr begrüßenswert. Das hierbei nicht neue Belastungen der Umwelt hinzukommen muss allerdings gewährleistet werden. Eine erste Begutachtung der anlagentypischen Schadstoffwerte erscheint in einigen Punkten durchaus bedenkenswert. Das dieses Projekt zu einem positiven Abschluß kommen kann, steht im Zusammenhang mit der Bereitschaft der Betreiber, die notwendigen Schritte zu unternehmen um eine Umweltbelastung zu verhindern. Wenn der Fall eine solche positive Entwicklung nehmen würde, wäre das sehr erfreulich, denn die Prokon macht unterdessen wieder negative Schlagzeilen. Trotz aller Versprechungen wird nun doch die Verbrennung von Bahnschwellen vorbereitet. Der Transport und Verarbeitung sind beantragt, die Verbrennung wird in Papenburg erprobt und über die Teilnahme an einer Ausschreibung der Bahn will man an die Schwellen herankommen. Währenddessen zieht sich das juristische Verfahren im Europark träge in die Länge. Aber das ist nicht von Nachteil, denn die Schwierigkeiten die die Müllverbrenner zu bewältigen haben mehren sich. Die übereilte Bausausführung hat erhebliche Planungsmängel mit sich gebracht. Zudem deutet sich inzwischen an, dass offenbar einige Genehmigungsvoraussetzungen von Seiten der BBE gar nicht erfüllt wurden. Eine genaue Darstellung der Lage wird auf der Jahreshauptversammlung erfolgen. Diese wird, auf Grund der sich entwickelnden neuen Situationen, erst nach den Osterferien durchgeführt werden können. Angestrebter Termin ist der 19. April; genaueres wird demnächst bekannt gegeben. A. Pape |
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Eindeutige Klärung der Verbrennung
erforderlich Bezug: GN-Artikel "Wir verbrennen keine Bahnschwellen" vom 18. November Das Biomasseheizkraftwerk der Prokon Nord in Emlichheim ist in die Diskussion geraten. In der letzten Gemeinderatssitzung in Emlichheim war angefragt worden, ob dort Bahnschwellen verbrannt werden. "Wir verbrennen keine Bahnschwellen" hatte der Kraftwerksleiter den GN daraufhin auf Anfrage mitgeteilt und wäre da nicht die Information des Geschäftsführers der Lieferfirma für das Altholz, der Firmentochter Biro GmbH, gewesen, hätte man diese Diskussion beenden können. Dessen Rückmeldung kann so verstanden werden, dass zukünftig wahrscheinlich auch bei der Prokon Nord in Emlichheim zerkleinerte Bahnschwellen dem Verbrennungsgut beigemischt werden. Bei der Finanzierung für das Biomasseheizkraftwerk der Prokon Nord in Emlichheim war die UmweltBank in Nürnberg aktiv. Diese Bank stellt sich selbst als "einzige Bank mit Umweltgarantie" vor. Über die UmweltBank wurden für dieses Vorhaben so genannte Genussscheine verkauft. Sollte tatsächlich "Grünes Geld" für eine Verbrennungsanlage, in der wahrscheinlich Holz von Bahnschwellen verbrannt werden soll, geflossen sein? Investitionen in ein Projekt, bei dem in Nachbarschaft eines Wohngebietes und neben einer Produktionsstätte für Lebensmittel Hölzer, die mit teerölhaltigen Holzschutzmitteln getränkt sind, verbrannt werden könnten? In einer amtlichen Bekanntmachung der Bezirksregierung vom 25. Juni 2004 war bezüglich des Biomasseheizkraftwerkes der Prokon Nordhorn in Emlichheim mitgeteilt worden, dass dem Ausnahmeantrag dieser Firma entsprochen worden sei, die Mindestverbrennungstemperatur von 850 Grad Celsius auf 790 Grad Celsius zu senken. Ist das die Temperatur, bei der ohne Bedenken solche Hölzer mit Umweltgarantie verbrannt werden könnten? Wäre es nicht an der Zeit, bei der Prokon Nord und auch an anderen Schreibtischen in unserer Republik, darüber nachzudenken, auf dieses gefährliche Verbrennungsgut in Emlichheim zu verzichten? Ich denke, es wäre angemessen, dies eindeutig zu erklären. Klaus Snyders Vechtetalstraße 55 Hoogstede-Kalle |
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Anlage erscheint in anderem Licht Bezug: GN-Artikel "Prokon: ,Wir verbrennen keine Bahnschwellen’" vom 18. November Folgende Fakten werfen Fagen auf 1. Die Raiffeisen-Leasing ( Wien) – Investor der Emlichheimer Prokon-Anlage – erwähnt, dass im Emlichheimer Werk Bahnschwellen verbrannt werden. 2. Firma Köpers (Georgsdorf) erkundigt sich nach Bahnschwellen beim Emlichheimer Bauhof. 3. Firma Biro GmbH, die Verbrennungsanlagen mit zerkleinertem Altholz beliefert, stellt fest, es bestehe Mangel an Althölzern, so dass Biomasse-Heizkraftwerke in Zukunft nicht auf die Verbrennung von Bahnschwellen verzichten können. 4. Seit Mai werden (nur nachts) wiederholt dunkle oder bräunlich-gelbe Rauchwolken beobachtet, die dem Prokon-Schornstein entweichen. 5. Der gravierendste Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 10. September: Die Rauchfahne sinkt über einem Wohngebiet zu Boden und verursacht starke Atembeschwerden. Infolge einer Inversionswetterlage (wegen wärmerer Luft in der Höhe können die Rauchgase nicht aufsteigen) sanken die Atembeschwerden verursachenden Rauchpartikel bei leichtem Ostwind über dem Wohngebiet" Mühlhäuser" aufs Bodenniveau herab. Die Rauchfahne konnte genau verfolgt werden, da sie von unten von den Lichtern der Firma Emsland-Stärke gestrahlt wurde. ProkonNORD wies diese von Bewohnern festgestellten Beobachtungen zurück. Schließlich antwortete das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Osnabrück erst nach mehrmaliger Anfrage, es seien "keine Auffälligkeiten in der Betriebsweise der Anlage festgestellt" worden und die Emissionen nicht zu beanstanden. Man weicht aus, indem man nicht zu dem Ereignis am 10. September (Atembeschwerden verursachender Qualm) Stellung bezieht, sondern den Nordwest-Wind erwähnt, der einige Tage vorher geherrscht haben soll. Jeder Hobby-Meteorologe hätte am betreffenden 10. September nicht den angeblichen Nordwind, sondern den tatsächlich herrschenden Ostwind an der Rauchfahne erkannt. Erklärungsversuche aus Osnabrück, die Kläranlage oder bäuerliche Betriebe kannten die scharf riechenden Verbrennungsgase verursacht haben, sind falsch und geradezu lächerlich; als könnten Gestank gewohnte Emlichheimer Bürger nicht zwischen Gülle, Pülpe und Verbrennungsgasen unterscheiden. Die von Festrednern bei der Einweihungsfeier als so "saubere Sache" gelobte Prokon-Anlage erscheint nun in einem anderen Licht und wird weiter beobachtet werden. Was hier wirklich verbrannt wird und welchen Schadstoffen die Bürger tatsächlich ausgesetzt sind, muss immer wieder hinterfragt werden, zumal die Filteranlage längst nicht dem neuesten technischen Stand entspricht. Und im Übrigen: Da jetzt schon Mangel an Althölzern besteht, ist die im Bau befindliche Doppel-MVA in Laar doch offensichtlich überflüssig. Klaus Gaßmann Tannenstraße 19 Emlichheim |
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"Lassen wir den Wähler entscheiden"
Bezug: GN-Artikel "Schlechter Stil beim GBF – Fritz Berends
widerspricht" vom 5. August |
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SPD schickt
Vorsitzenden in die Bürgermeisterwahl Mit freundlichen
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Willi Wösten versteht sein
Geschäft. Das aber jeder
dieser Bürger - vom Baby bis zum Greis - noch zusätzlich eine Bürgschaft
von 400 Euro für die Europark GmbH tragen muss |
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Schutz muss Vorrang haben Bezug: GN-Artikel "Spaltpilz in der Wirtschaftsvereinigung" vom 27. Februar Der Europark sei ein äußerst erfolgreich operierendes Industriegebiet, stellt Peter Hoffmann (BE) fest. Mitglieder der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung und der Industrie- und Handelskammer sehen das so nicht. In persönlichen Angriffen hält P. Hoffmann den Vorsitzenden der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung, Wilfried Holtgrave, für Ziele, die Hoffmann als glasklarer Wirtschaftsmanager mit dem Europark verbindet, für nicht mehr tragbar. In der Grafschaft Bentheim haben sich in den letzten Jahren aus Bürgerbewegungen heraus mehrere Wahlinitiativen gebildet. Bei den kommenden Kommunalwahlen wollen sie bis hinauf in den Kreistag ein Wörtchen mitreden. Auch der geschmähte Vorsitzende der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung, W. Holtgrave, gehört einer dieser Gruppen an. Ein wichtiges Ziel dieser Wahlgemeinschaften ist Wirtschaftsförderung, um Menschen in Arbeit und Lohn zu bringen. Der Unterschied zu den in der Grafschaft etablierten Parteien? Wirtschaftsförderung und Industrialisierung nicht um jeden Preis, nicht hinter verschlossenen Türen. Einbindung der Bürger durch frühzeitige, umfassende Informationen. Vorrang haben muss der Schutz der hier lebenden Menschen vor eventuellen gesundheitlichen Schäden. Schutz des überwiegend ländlichen Charakters der Grafschaft. Für Industrieansiedlungen mit riesigen Schornsteinen und großem Flächenbedarf gibt es in der Bundesrepublik genug Industriebrachen, die weder für Wohnansiedlungen geeignet sind noch landwirtschaftlich genutzt werden können. Aus wahltaktischen Gründen halten sich die eingesessenen Parteien der Grafschaft mit ihren Wünschen zum "Gigantischen" (Müllverbrennungsanlagen, Millionen-Stall) öffentlich noch sehr zurück. Nach einer gewonnenen Kommunalwahl im September kann diese Zurückhaltung entfallen. Bisher vermisse ich von den maßgebenden Politikern zu dem geplanten Mega-Legehennenstall ein klares "Nein". Bisherige Äußerungen beschränken sich darauf, dass sie ja eigentlich dagegen sind. Der Wietmarscher CDU-Vorsitzende, H. Egbers, bringt es auf den Punkt, wenn er sagt, "Inzwischen sind wir die Störenfriede fast ganz wieder los und haben wieder die alten Mehrheitsverhältnisse" (GN 28.02.06) Er spricht aus, was die eingesessenen Ratsleute zur Zeit nur denken, in der Hoffnung nach den Wahlen mit klaren Mehrheitsverhältnissen wieder sicher im Sattel zu sitzen. So, wie es auch P. Hoffmann, in der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung sieht, Bedenkenträger, Spaltpilze kann man nicht gebrauchen. Man will unter sich sein und bleiben, ohne Wenn und Aber. Für die Grafschaft Bentheim wäre es eine vertane Chance, wenn nach den Kommunalwahlen, am 10.Sept.06, die alten Mehrheitsverhältnisse wieder das alleinige Sagen hätten. Es liegt an uns. Pflegen wir unsere Störenfriede und Spaltpilze. Was sollte uns daran hindern? Günter und Christa Reinike Bree 10, Laar |
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Weitere Emissionen?
Bezug: GN-Artikel "Die MVA-Werte haben wir ausgehandelt" vom 31. Dezember |
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Die Politiker der Samtgemeinde Emlichheim haben ein neues Hobby: Sie schmücken sich mit fremden Federn! In dem Artikel vom 05.01.2006 in den GN behaupten der SPD Ortsvorsitzende Herr Heinrich Strenge und der Fraktionsvorsitzende im Samtgemeinderat Herr Dieter Schowe, dass die Müllverbrennungsanlagen positive Auswirkungen auf den Europark hätten. Meinen sie die 30 LKW´s, die dann stündlich zusätzlich durch Emlichheim fahren und die Bevölkerung mit hohen Schadstoffen (Abgaswerte) belasten? Oder die Sicherheitsgefährdung unserer Kinder durch das hohe Verkehrsaufkommen? Ist das positiv???? Ferner behaupten sie, dass die SPD nach der Bürgerbefragung keine weiteren Beschlüsse für die geplanten Anlagen gefasst haben. Fakt ist, dass sie ca. 2 Wochen nach der Bürgerbefragung die Grundstücke an Herrn Jacobs in einem dubiosen Vertrag verkauft haben. Hierzu ist der Samtgemeinderat auch am 24. Mai 2005 von Herrn Manfred Kuhnt befragt worden. Frage lautete: „ Ist dieser Vertrag vom Samtgemeinderat einstimmig beschlossen worden?“ Antwort von Herrn Stegemann: „ Ja, er ist einstimmig beschlossen worden!“ Keiner der Samtgemeinderatsmitglieder, weder die der CDU oder der SPD, noch der FDP haben hier widersprochen. Mit der Behauptung, die Bürgerinitiative habe zwar den Druck auf die Politiker ausgeübt, aber nicht an den Verhandlungen über die Werte teilgenommen, kann ich nur fragen, wo die verbindlichen Verhandlungsergebnisse sind. Außerdem sind die angeblich ausgehandelten Werte für die 1. Müllverbrennungsanlage nicht beim Gewerbeaufsichtsamt in Oldenburg angekommen, bzw. nachgereicht worden und zum anderen ist dieser 1. Antrag zur Errichtung einer Müllverbrennungsanlage auf „ EIS „ gelegt worden. Fakt ist, dass es sich bei dem aktuellen Vorbescheid um die 2. Müllverbrennungsanlage handelt und hierfür sind die 53 zusätzlichen Auflagen / bzw. erheblich strengeren Werte nur den Einwendungen der Bevölkerung und den Rechtsanwälten der BI zu verdanken (nachzulesen in dem Wortprotokoll vom Erörterungstermin). Zu der Behauptung, die SPD habe erst nach der illegalen Sandentnahme durch die Firma WESTO / BBE beschlossen, bei Grundstücksverträgen mit dieser Firma nicht mehr mitzuwirken, kann ich nur sagen: „ Man sollte den Brunnen nicht erst mit einem Deckel verschließen, nachdem das Kind hinein gefallen ist.“ Zu den Ankündigungen, dass über Erfolge bei der Ansiedlung von Betrieben, mit denen z.Z. intensive Gespräche geführt werden, noch in diesem Jahr berichtet werden soll, stellt sich mir die Frage, ob es sich hierbei nur um Wahlpropaganda handelt. Unsere Politiker stellen dieses Thema immer wieder in den Raum, ohne wirklich konkret zu werden. Es wäre doch nur positiv für den Europark, wenn der Bevölkerung endlich die Namen der Firmen genannt würden, da es doch nur zusätzliche Arbeitsplätze in dieser Region gäbe. Oder gibt es noch einen Investor für die nächste Müllverbrennungsanlage? Zu der Aussage von Herrn Strenge: „Entgegen den Behauptungen einiger Vorstandsmitglieder der Bürgerinitiative gibt es auch keine Geheimverhandlungen“, frage ich mich, warum unsere Politiker den Vertrag mit WESTO / BBE nicht vollständig veröffentlicht haben? War es ihnen unangenehm, sich zu diesen „Ergebnissen“ zu bekennen? Warum können unsere Politiker hier nicht bei der Wahrheit bleiben, warum wollen sie sich mit fremden Federn schmücken? Die Bevölkerung und die BI haben hier das Lob verdient. Sigrid Mosebach
Stralsunder Str. 7 49824 Emlichheim |
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Aus den
Vorgängen der Vergangenheit nichts gelernt Bezug: GN-Artikel "Die MVA-Werte haben wir ausgehandelt" vom 31. Dezember In wenigen Sätzen informiert Herr Stegemann die Bürgerinnen und Bürger über ein mögliches viertes Kraftwerk in Emlichheim auf dem Gelände der Prokon-Nord. Offensichtlich hat er aus den Vorgängen um das Biomasseheizkraftwerk und die MVA im Europark nichts gelernt. Auch die Tatsache, dass wir in einem Rechtsstaat leben und Genehmigungsbescheide erst nach Ausschöpfen aller Einspruchsmöglichkeiten und dem Ablauf der Widerspruchsfrist Bestandskraft erlangen, scheint Herr Stegemann zu verdrängen, wenn er öffentlich einen Baubeginn der MVA im Europark schon für 2006 in Aussicht stellt. Dass die Gemeinde die vorgeschriebene Auslegungsfrist von zwei Wochen auf die Hälfte reduziert, verwundert da niemanden mehr. Augenscheinlich können Herr Stegemann und seine Geschäftspartner von BBE die Verwirklichung ihrer Müll-Visionen gar nicht mehr abwarten. Dabei bleibt abzuwarten, ob der Investor die im Vorbescheid des GAA Oldenburg festgeschriebenen Auflagen überhaupt erfüllen kann und die geforderten Unterlagen für die Baugenehmigung beibringt. Dies genau zu prüfen, obliegt der verantwortlichen Behörde und wird von den Gutachtern der Bürgerinitiative kritisch beobachtet werden. Ebenso unterschlägt Herr Stegemann in seiner Stellungnahme wieder einmal, dass die Verhandlungen der Samtgemeinde über bessere Emissionswerte nur auf Druck der Bürgerinitiative und der Bevölkerung aufgenommen wurden und dass aus diesen Verhandlungen resultierende verbindliche Zusagen des Investors bis heute nicht vorliegen. Dafür erwähnt er "interessante und ernsthafte Verhandlungen" mit zwei Investorengruppen und der BBE-Gruppe über Ansiedlungen im Europark, ohne diese jedoch zu konkretisieren. Man darf gespannt sein, welche unangenehmen Überraschungen der Bevölkerung 2006 ins Haus stehen. Die Haltung von Samtgemeindebürgermeister Stegemann zeigt wieder einmal deutlich, wie wichtig die Arbeit der Bürgerinitiative in Emlichheim nach wie vor ist und dass Emlichheim dringend einen Wechsel der politischen Verantwortlichkeit in Rat und Verwaltung braucht. Dr. Uwe Beiderwellen Bahnhofstraße 7 Emlichheim |
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Neues Kraftwerk für Emlichheim Samtgemeindebürgermeister Hildebrand Stegemann bleibt seiner Linie treu, die Bevölkerung nicht in Entscheidungsprozesse ein zu binden. In wenigen Sätzen informiert er die Bürgerinnen und Bürger über ein mögliches viertes Kraftwerk in Emlichheim auf dem Gelände der Prokon-Nord . Offensichtlich hat er aus den Vorgängen um das Biomasseheizkraftwerk und die MVA im Europark nichts gelernt. Auch die Tatsache, dass wir in einem Rechtstaat leben und Genehmigungsbescheide erst nach Ausschöpfen aller Einspruchsmöglichkeiten Rechtskraft erlangen, scheint Herr Stegemann zu verdrängen, wenn er öffentlich einen Baubeginn der MVA im Europark schon in für 2006 in Aussicht stellt. Dabei bleibt ab zu warten, ob der Investor die im Vorbescheid des GAA Oldenburg festgeschrieben Auflagen überhaupt erfüllen kann und die geforderten Unterlagen für die Baugenehmigung beibringt. Dies zu genau zu prüfen obliegt der verantwortlichen Behörde und wird von den Gutachtern der Bürgerinitiative kritisch beobachtet werden. Ebenso unterschlägt Herr Stegemann in seiner Stellungnahme wieder einmal , dass die Verhandlungen der Samtgemeinde über bessere Emissionswerte nur auf Druck der Bürgerinitiative und der Bevölkerung aufgenommen wurden und das aus diesen Verhandlungen resultierende verbindliche Zusagen des Investors bis heute nicht vorliegen. Dafür erwähnt er „interessante und ernsthafte Verhandlungen“ mit zwei Investorengruppen und der BBE-Gruppe über Ansiedlungen im Europark, ohne diese jedoch zu konkretisieren. Man darf gespannt sein, welche unangenehmen Überraschungen der Bevölkerung da ins Haus stehen. Die Haltung von Samtgemeindebürgermeister Stegemann zeigt wieder einmal deutlich, wie wichtig die Arbeit der Bürgerinitiative in Emlichheim nach wie vor ist und das Emlichheim dringend einen Wechsel der politischen Verantwortlichkeit in Rat und Verwaltung braucht Dr.Uwe Beiderwellen |
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Es ist schon ein starkes Stück Genau dieser Umgang mit
den Menschen ist es, der Gräben aufreißt, die in absehbarer Zukunft nicht
mehr zu überbrücken sind.
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Stegemann stiehlt sich aus der Verantwortung Mit seiner Erklärung vor dem Rat der Samtgemeinde Emlichheim vom letzten Donnerstag versucht sich Samtgemeindebürgermeister Hildebrand Stegemann aus seiner Verantwortung zu stehlen. Gleichzeitig weist er allein der Bürgerinitiative die Schuld an den Missständen bei der Planung der MVA im Europark zu. Dabei unterschlägt er bewusst die Tatsache, dass ohne den engagierten Einsatz der Bürgerinitiative die MVA wahrscheinlich schon im Bau wären – siehe Prokon-Biomasseheizkraftwerk- und zwar mit den denkbar schlechtesten Emissionswerten. Die empörten Reaktionen der Zuhörer auf der anschließenden Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative zeigten jedoch deutlich, dass ihm niemand diese taktischen Spielchen abnimmt. Die Schuld an der verfahrenen Situation rund um die geplanten MVA tragen ausschließlich Stegemann, der Samtgemeinderat Emlichheim und die Europark GmbH. Wer den Vorbescheid und insbesondere die Begründungen der verschärften Auflagen durch das GAA Oldenburg aufmerksam liest, wird feststellen, dass diese fast ausschließlich mit den auf dem Erörterungstermin vorgebrachten Einwendungen begründet werden. Einwendungen der Samtgemeinde, von Herrn Stegemann oder gar vom Öko-Institut Darmstadt werden nicht erwähnt. Der anschließende Kommentar von Daniel Klause verweist zu Recht auf die Kommunalwahl im September 2006. Wie die Bürgermeisterwahl in Schüttdorf unlängst gezeigt hat, sind die Menschen in der Grafschaft nicht mehr bereit, das von Inkompetenz und Arroganz gegenüber den Bürgern geprägte Verhalten der etablierten Parteien und Politiker in den Räten der Gemeinden hin zu nehmen. Die teilweise panischen Reaktionen auf den Kantersieg von Herrn Windhorst in Schüttdorf zeigen deutlich, dass sich die etablierten Parteien ihres Versagens durchaus bewusst sind. Daher bin ich der festen
Überzeugung, dass die Wähler in der Grafschaft auch im September 2006 die
Angebote neuer politischer Gruppierungen nutzen werden. |
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Bezug: GN-Artikel "Politiker verurteilen
einstimmig illegalen Sandabbau" und "Laar tauscht Grundstück gegen Straße"
vom 27. August |
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Bezug: GN-Artikel "SPD verurteilt
ungenehmigten Abbau von Sand" vom 18. August |
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Sinneswandel der Emlichheimer SPD ? Mit großer Verwunderung habe ich den aktuellen Bericht über die „Bestürzung“ der Emlichheimer SPD bezüglich des illegalen Sandabbaus durch Henk Jakobs gelesen. Seit mindestens zwei Jahren sind allen Emlichheimer Ratsmitgliedern Gesetzesübertretungen und illegale Bautätigkeiten durch Herrn Jakobs bekannt. Auf dem Erörterungstermin wurde von einem Vertreter des Kreises bestätigt, dass bereits mehrfach Bussgeldbescheide gegen Herrn Jakobs wegen illegaler Bautätigkeit verhängt wurden. Erst jetzt reagieren die Herren Strenge und Schowe im Namen der SPD mit „Verständnislosigkeit“ und der Aussage „ keine Firmen unterstützen zu wollen, die sich nicht an bestehende Gesetze und Verordnungen halten“. Besser spät als nie, möchte man meinen. Werden diesen Worten aber auch Taten folgen ? In letzter Konsequenz muss die Emlichheimer SPD, will sie ihre führenden Köpfe nicht Lügen strafen, jegliche Unterstützung für weitere Vorhaben von Herrn Jakobs - einschließlich der geplanten MVA - einstellen. Nicht auszudenken, welche Folgen die unverantwortliche Einstellung von Herrn Jakobs zu deutschen Gesetzen haben kann, wenn es diesem „Unternehmer“ gestattet wird, im Europark die geplanten MVA zu betreiben. Dr.Uwe Beiderwellen |
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Geschehen präzise analysiert Ein guter Kommentar und eine treffende Karikatur zu den letzten Geschehnissen rund um den Europark in Emlichheim. Manfred Münchow analysiert präzise den wahren Charakter der Investorengruppe um Henk Jacobs und die Hilflosigkeit der Verantwortlichen in der Samtgemeinde. Ich möchte seinen Schlussfolgerungen drei Fragen hinzufügen: Wie sicher muss sich Henk Jacobs der Protektion seitens der Samtgemeinde sein, wenn er dreist und in aller Öffentlichkeit wiederholt illegale Bautätigkeiten veranlasst ? Offensichtlich sehr sicher ! Wie verzweifelt müssen die Verantwortlichen in der Samtgemeinde sein, wenn sie potentiellen Investoren jeden Verstoß gegen geltendes Recht durchgehen lassen, nur um diese nicht zu verärgern ? Offensichtlich sehr verzweifelt ! Welche Botschaft
wird anderen potentiellen Investoren durch dieses Verhalten vermittelt
? Sehr gespannt darf
man auch auf die Entscheidung über die anhängige
Dienstaufsichtsbeschwerde sein. |
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Bezug: GN-Kommentar "Karre in den Dreck
gefahren" vom 13. August |
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Bezug: GN-Artikel "Genehmigung für
Sandabbau nicht erst abgewartet" vom 10. August |
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Mit Erstaunen habe ich die Äusserungen der IHK-Spitze zu den geplanten MVA im Europark anlässlich ihres Antrittsbesuches in der Grafschaft zur Kenntnis genommen. Obwohl beide Herren nicht am Erörterungstermin im Rahmen des Genehmigungsverfahrens teilgenommen haben und den daran wirklich Beteiligten noch nicht einmal das Wortprotokoll vorliegt, gehen Herr Dinger und Herr Titgemeyer von einem positiven Antragsbescheid für die Antragsteller aus. Auch wollen sie heute schon wissen, welche Anlagen im Europark letztlich gebaut werden sollen, woher der zu verbrennende Müll stammt und das die Anlagen selbstverständlich „ in punkto Emissionsschutz den Bedürfnissen der Anlieger Rechnung tragen werden“. Diese vorschnellen Feststellungen überraschen insbesondere deshalb, weil selbst der Investor im Verlauf des Erörterungstermins keine konkreten Aussagen darüber machen konnte oder wollte, welche Art von Anlagen im Falle eines positiven Genehmigungsbescheides überhaupt gebaut werden sollen und woher der zu verbrennende Müll kommen soll. Zitat Andries Adema (Projektleiter MVA): „ Erst beantragen wir alles mögliche, dann entscheiden wir, was wirklich gebaut wird“. Von den „ Produkten der im Bau befindlichen mechanisch-biologischen Anlage in Wilsum“ war jedenfalls nie die Rede. Klar ist nach dem
Erörterungstermin nur folgendes: Auch das Aufwärmen der alten Kamellen „Arbeitsplätze und Gewerbesteuern durch die MVA“ erhöht die Akzeptanz der geplanten Anlagen in der Bevölkerung nicht wirklich, zumal die IHK-Spitze selbst am Besten wissen müsste, dass sich ausländische Investoren durch geschickte Verlustberechnungen und Ausschöpfen von Abschreibungsmöglichkeiten mit Leichtigkeit über Jahrzehnte den deutschen Steuerverpflichtungen entziehen können. Wir sind für jede Hilfe bei der wirtschaftlichen Entwicklung unserer strukturschwachen Region dankbar. Auf offensichtlich bar jeder Sachkenntnis getätigte öffentliche Äusserungen dieser Art können wir in Zukunft jedoch verzichten. Dr. Uwe Beiderwellen |
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Der Antrittsbesuch der Herren Gerd-Christian Titgemeyer (Präsident der Industrie- und Handelskammer) und Hubert Dinger (IHK-Hauptgeschäftsführer) in der Grafschaft Bentheim gibt Anlass für viele Fragen.
Wenn sich die Herren
Titgemeyer und Dinger diese Fragen vor ihrem Antrittsbesuch gestellt
hätten, kann ich mir nicht vorstellen, das sie den Bau dieser Anlage
wirklich befürworten würden. Oder brauchte man nur eine schlechte
Schlagzeile? Ich war bis heute immer der Meinung, wir leben in einer
Demokratie (Demokratie kommt aus dem griechischen und bedeutet „ Aus dem
Volk, Mit dem Volk und Für das Volk“). Wird dieses Wort in der Grafschaft
Bentheim anders interpretiert? |
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Der GN war zu entnehmen, Wie paßt das zusammen? In Nordhorn soll eine grüne Oase entstehen, außerdem gibt es ganz in der Nähe von Emlichheim mit Uelsen ein anerkanntes Naherholungsgebiet. Auch Emlichheim hat viel Natur zu bieten; eine Erweiterung der „Kanalvision“ in die Niedergrafschaft könnte eine Möglichkeit für mehr Tourismus dort bieten. Statt dessen sollen aber dort die Schornsteine qualmen. Das Vertrauen der IHK in den Investor ist erstaunlich: Die Arbeitsplätze und Gewerbe-steuereinnahmen werden positiv hervorgehoben. Die Geschäftsführung der BBE beschäftigt (ebenso wie WESTO) in ihren schon bestehenden Firmen hauptsächlich polnische Leiharbeiter zu Niedriglöhnen. Warum soll sie nun bei den geplanten MVAs dauerhaft deutsche oder niederländische Personen beschäftigen und die Kommunen mit Steuergeschenken beglücken, wenn ihnen die Verbindung zu ausländischen Mutter- oder Schwesterfirmen viele Sparmöglichkeiten eröffnet? Auch der Betriebsablauf in den MVAs scheint der IHK keine Sorgen zu bereiten: „Die Kammer geht davon aus, dass …. den Bedürfnissen der Anlieger in punkto Emissionsschutz Rechnung getragen wird.“ Beim zurückliegenden Erörterungstermin gab es aber leider vom Investor keine klaren Aussagen der BBE zu Themen wie Schadstoffe, Störfälle, Transportwege. Und auch das bisher vom Investor selbst gepriesene „Bio-Monitoring“ wollte er Anfang Juni plötzlich nicht mehr zusagen. Aber auch wenn für IHK und Politik alles problemlos aussieht und die vielen Fragezeichen großzügig übergangen werden, sehen es die Menschen in und um Emlichheim offensichtlich anders. Es war beeindruckend, wie viele Menschen in der Woche des Erörterungstermins anwesend waren und wie sie mit sachlich wirklich fundierten Argumenten die Planungen zur MVA kritisch hinterfragt haben. Herzlichen Dank an die BI und ihre Fachbeistände, aber eben auch an die Bürger für ihr Engagement! Carola Lügtenaar |
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„Ja zur Müllverbrennung, Ja zur Kanalvision“/ GN v. Freitag, d. 1. Juli 2005 Schön, dass die IHK unserer Grafschaft einen Besuch abstattet. Schön auch, dass deren Vertreter Themen wie Kanalvision und Bildungsangebote unterstützen, bzw. als förderungswürdig erachten. Schade und an Zynismus grenzend jedoch ist es, ein derart brisantes Thema wie die MVA Emlichheim öffentlich „ausdrücklich zu befürworten“! Haben die Medien hier versagt oder warum, so scheint es jedenfalls, sind die Herren derart schlecht über das eindeutige „Nein“ der hiesigen Bevölkerung gegen die MVA informiert? Oder wird hier, wie so oft, lieber mit dem Strom geschwommen, anstatt sich mit Einzelheiten aufzuhalten nach dem leider vielerorts verbreitetem Motto: Die Bürger sind sowieso wie kleine Kinder, die zwar alles schlucken, nicht aber alles wissen müssen! Ich möchte an dieser Stelle alle MVA-Kritiker bitten, sich von derlei Geschwätz nicht beeindrucken zu lassen und weiterhin mit soviel Mut und Engagement wie bisher für ihre Überzeugungen einzustehen!
Gerlinde Schüürmann, Hollboom 10, 49843 Uelsen |
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Ja zur Müllverbrennung, Ja zur Kanalvision Seinen ersten Besuch in der Grafschaft Bentheim nutzte der Präsident der Industrie- und Handelkammer Osnabrück Gerd-Christian Titgemeyer zu einem Gespräch mit Vertretern der Grafschafter Nachrichten. Die Einschätzung der Kammer zu den Entwicklungs-möglichkeiten unseres Landkreises wurde denn auch zur Schlagzeile des Berichtes : „Ja“ zur Müllverbrennung und „Ja“ zur Kanalvision. Die Perspektiven für die
Entwicklungen in den verschiedenen Regionen in der Grafschaft erscheinen
eindeutig verteilt zu sein. Ach ja, über 91 % hatten
sich bei einer Bürgerbefragung in Emlichheim gegen solche
Entwicklungsmöglichkeiten ausgesprochen. Sicherlich, das Land
Niedersachsen, der Landkreis Grafschaft Bentheim und die Samtgemeinde
Emlichheim haben für die Entwicklung der deutschen Seite des Europarks seit
vielen Jahren sehr viel Geld investiert und die Vermarktung über die
Europark GmbH führte in all diesen Jahren nur zu einer einzigen
unbedeutenden Ansiedlung. Verständlich ist, dass diese Investoren für ihr
Geld auch einen Gegenwert erzielen möchten. Aber eine solche Brechstange
sollte man gegen den Willen der Menschen in der Region besser nicht
verwenden. Die Wunden, die so entstehen, die heilen wohl kaum. Klaus Snyders, 49846
Hoogstede-Kalle, Vechtetalstraße 55 |
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Bezug: GN-Artikel "Belastete Luft aus
Müllöfen weht nach Coevorden" vom 14. Juni |
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Betrifft: Müllverbrennung im Europark |
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Bezug: Leserbrief "Eine Frage der
Schwerpunktsetzung" vom 12. April |
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Bezug: GN-Artikel "Müllverbrennung einfach
erklärt" vom 8. April und "Stegemann widerspricht KI.KA" vom 9. April |
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Das Dagblad van het Noorden veröffentlichte am 24.März einen Artikel über Entlassungen niederländischer Arbeitnehmer bei WESTO in Coevorden. Die niederländischen Gewerkschaften haben dagegen massiv protestiert. In diesem Artikel bestätigte Frank Duut, Sprecher von WESTO auch, dass bei BBE im deutschen Teil des Europark schon seit Jahren Polen für 200 Euro im Monat beschäftigt sind. Mindestens 43 Polen arbeiten bei BBE. Untergebracht sind sie jeweils zu zweit in Containern von 9qm. Diese Container stehen an der Rückseite der BBE- Halle im Europark. Zusätzlich wird zur Zeit einer der Bauernhöfe, die im Rahmen der Europark-Erweiterung für großzügige Entschädigungen aus Steuergeldern aufgegeben wurden, zur Unterbringung der Polen hergerichtet. Offensichtlich wird hier seitens BBE langfristig mit der Ausbeutung von billigen polnischen Arbeitskräften geplant. Wenn die Emlichheimer CDU Anfang 2005 den Betrieb besucht hat und auf ihrer Homepage die vorbildlichen Arbeitsplätze bei BBE lobt, darf man sich fragen, welche Arbeitsplätze sie gesehen haben und wo die Arbeitsplätze für deutsche und niederländische Arbeitnehmer bleiben, mit deren Existenz oder Neuschaffung seitens der Politik immer wieder die Notwendigkeit des Europarks und der Müllverbrennungsanlagen gerechtfertigt wird . Sollen alle Bürger
Emlichheims und Coevordens ausschließlich die Nachteile der MVA und
Auswirkungen des Europarks tragen während Jacobs die Arbeitsplätze mit
billigen polnischen Arbeitnehmern besetzt? Henk Jacobs lacht sich ins
Fäustchen und wird aus Kostengründen weiter Polen beschäftigen, während
gleichzeitig Niederländer und Deutsche arbeitslos sind und wir mit unseren
Steuergeldern sein Wohlergehen finanzieren. |
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Commissievergadering in
Coevorden Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass sich die Art und Weise, wie die verantwortlichen Politiker mit der breiten Ablehnung der Müllöfen durch die Bevölkerung umgehen, auf beiden Seiten der Grenze gleichen. Hier scheinen Absprachen zwischen den niederländischen und deutschen Politikern hinsichtlich ihrer Stellungnahmen vor zu liegen. Negative Effekte auf die Umwelt durch die geplanten Müllverbrennungsanlagen werden abgeleugnet, die immense Verkehrsbelastung wird gar nicht erst zur Kenntnis genommen und dem Gutachter des Initiatiefnemer,BBE wird kritiklos geglaubt. Anstatt sich mit aller Kraft für die Belange der Bevölkerung einzusetzen, wie es ihre Pflicht als gewählte Volksvertreter wäre, verstecken sich die Verantwortlichen hinter Bestimmungsplänen, möglichen Schadenersatzforderungen und versprochenen Arbeitsplätzen. Sieht man dieses Vorgehen im Zusammenhang mit den Vorgängen um die bekannt gewordenen Grundstückskaufverträge, muss man sich fragen, wovor die Verantwortlichen Politiker Angst haben bzw. was Henk Jacobs gegen sie in der Hand hat, um sie zu solch verantwortungslosem Verhalten zu bewegen. Der sehr emotionalen Ansprache von Kina Mekkes aus Dalen ist nichts hinzu zu fügen: „Die Bevölkerung wird wie rechtloses Stimmvieh behandelt“. Dies gilt uneingeschränkt
auch für die Menschen in der Samtgemeinde Emlichheim. |
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Bezug: GN-Artikel "Erneut heftigen Streit
um Müllöfen" vom 14. Februar und "Zwischen Hartnäckigkeit und Ermüdung" vom
2. März |
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Bezug: GN-Artikel "Gemeinderat Laar lehnt
MVA ab" vom 19. Februar |
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Bezug: GN-Artikel "Erneut heftiger Streit
um Müllöfen" vom 14. Februar |
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Betrifft: Müllverbrennung |
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Bezug: GN-Artikel "Küter-Luks wirbt für die
Müllverbrennung" vom 9. Dezember |
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Bezug: Leserbrief zum Thema Müllverbrennung
"Zusätzliche Abgaben für Fehler der Politik" vom 11. Dezember |